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News und Infos des DC Darts Artists

Darts Artists, Topstars und Prag - ein Wochenende am Czech Open!

Nachdem im vergangenen Jahr drei Darts Artists am Czech Open antraten, war dieses Jahr auf Grund der positiven Berichte die Reisegruppe schon um einiges größer und bestand aus Renate, Tomi, Erich, Klemens, Sebastian und Z. Auf zwei Autos aufgeteilt erreichten wir ein wenig später als geplant, am Freitag Abend das Hotel Pyramide. Während einige den Abend noch zum Sightseeing nutzen, entspannten die anderen bei einem guten Essen (bereits hier waren Größen wie Stephen Bunting, Gary Thomson und einige andere unsere Sitznachbarn) und dem ein oder anderen Getränk im Kreis von andreen Dartskollegen aus Österreich.

Nach einer angenehmen ersten Nacht im Superior-Zimmer mit WLAN (eigentlich noch ohne WLAN, denn das haben wir erst am nächsten Morgen in der Rezeption bekommen) ging es dann zum hervorragenden Frühstücksbuffet, bevor wir uns langsam ans Einspielen für den Einzelbewerb machten.

Und wie stark das Feld der über 400 Herren und über 100 Damen war, mussten gleich einmal Erich, Tomi, Klemens und Sebastian, die bereits in der ersten Runde die Segel streichen mussten, zur Kenntnis nehmen,

Besser erging es Renate. Sie gewann in der ersten Runde gegen M. Halvorson (NOR) und scheiterte nur extrem knapp [Anm.: 2 Matchdarts auf 4:2 vergeben] an der der Nummer 2 der Mädchenrangliste der WDF Sarah Rosen (SWE), die souverän den Mädchenbewerbs am Czech Open gewann und im Damenbewerb in der Folge erst im 1/4-Finale an der späteren Siegerin Rachel Brooks (ENG) scheiterte. Insofern eine tolle Leistung von Renate, bei der am Ende das letzte i-Tüpfelchen zur kleinen Sensation dann leider gefehlt hat.

Damefinale: Im Damenfinale trafen in dann Rachel Brooks und Deta Hedman (die bereits zuvor von der Ungarin Veronika Ihasz an den Rand einer Niederlage gebracht wurde) aufeinander. Doch nicht die Favoritin und Titelverteidigerin Deta Hedmann gewann heuer das Turnier sondern die Aussenseiterin Rachel Brooks siegte mit einem Average von 77.36 mit 5:3 über Deta Hedman (Average: 73.44).

Bei den Herren gewann Z. sein erstes Match gegen den Ungarn Menhard Ziegenham mit 4:0. Er verlor aber in der 2. Runde gegen die Nummer 13 des Turniers Jamie Wilson, seinerseits mit 0:4. Gewehrt hat er sich aber so gut er konnte. Im 1. Leg war Z. nach 12 Darts als Vorspieler auf 110 und spielte T19 - S17 - aber leider keinen D18er. Dann vergab er gescheiter Weise noch weitere sechs Doppeldarts und schpn war das Leg weg. Über das nächste Leg, in dem Z. ob der vergebenen Doppeldarts etwas von der Rolle war, reden wir dann lieber nicht. Dann hat er sich aber wieder erfangen und war in Leg 3 nach 18 Darts auf 84 und im 4. Leg sogar nach 15 Darts auf 91, aber Jamie Wilson (übrigens ein sehr sympathischer und fantastischer Spieler) spielte 16 bzw. 15 und gewann doch deutlich. Aber er gewann an diesem Wochenende nicht nur gegen Z., sondern auch gegen alle weiteren Gegner bis ins Semifinale auf der Bühne, wo er an Martin Atkins scheiterte [Anm.: das Herren- und das Mix-Doppel gewann er an diesem Wochenende jeweils mit seinen Partnern].

Damit waren alle Darts-Artists im Einzelbewerb ausgeschieden. Einige weitere Dinge wären aber trotzdem noch zu vermelden. Rowby-John Rodriguez bewies wieder einmal sein großes Talent, drang bis in die Runde der letzten 32 vor und verlor erst dort gegen einen toll aufspielenden Martin Atkins, der 4:2 gewann und dabei 5x180 warf. Zwei Legs dieses Spiels kann man sich übrigens auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=youwhDJok7I ansehen.

Für die Sensation des Wochendendes aus österreichischer Sicht so sorgte jedoch der wiedererstarkte Kärntner Gustl Jost, der im 1/8-Finale dem Sieger des Winmau World Masters 2012 und Turnierfavoriten Stephen Bunting (ENG), aus dem Turnier nahm. Der nächste Gegner von Gustl, Benito van de Pas, war aber humorloses, spielt 15, 15, 14 und nochmals 14 Darts und damit war der letzte Österreicher aus dem Turnier ausgeschieden.

Ab dem Halbfinale war das Turnier dann eine rein englische Angelegenheit. Bereits das Erste 1/2-Finale ein Spiel auf hohen Niveau und Martin Atkins sicherte sich mit einem Average von 102.95 und einem 5:0 gegen Jamie Wilson (Average: 94.70) den ersten Finalplatz. Atkins beendete das Match übrigens mit 127 und einem Double-Bull das Match.

Für das zweite Halbfinale zwischen Scott Waites und Alan Norris kann man nur Superlative wie beispielsweise "phänomenal", "unmenschlich" oder "unfassbar" bemühen. Nach sieben gespielten Legs hatten beide(!) Spieler einen Average von über 110 und am Ende gewann Scott Waites nach fünf abgewehrten Matchdarts und mit einem Average von 105.18 mit 5:4 gegen Alan Norris (Average: 105.57). Norris lag in diesem Spiel bereits 1:4 zurück, kämpfte sich aber mit tollen Darts zurück und hatte selbst noch 5 Matchdarts (Scotty überstand diese aber wie bereits einige andere gegen Darryl Fitton und gegen Gary Robson am Floor), die er aber nicht nutzen konnte. Ich kann nur sagen, dass diese Begegnung das beste Match war, das ich bisher jemals auf einer Bühne sah!

DAs Finale war dann leider eine etwas einseitigere Angelegenheit, da Martin Atkins im Finale nicht ganz an seine bisherige Form im Turnier anschliessen konnte, während Scott nciht nachließ. So lautete das Endergebnis dann Scott Waites (103.01) vs. Martin Atkins (90.32) 6:1

Sämtliche Bühnenspiele des Einzelbewerbes kann man sich im übrigen unter
http://www.ceskatelevize.cz/ivysilani/10166710693-sipky/21247129204-czech-open-2012/

in TV-Übertragungsqualität beim Tschechischen TV anschauen.

Wieder wurde die Zeit nach dem ausscheiden unterschiedlich genutzt. Top-Spieler wurden beobachtet, Autogramme für unseren Heimspielort (Tony O'shea und Scott Waites) wurden gesammelt, aber auch Stadtspaziergänge wurden gemacht und gut gegessen und ein bisserl getrunken wurde wieder bevor es ins Bett ging um für den Doppelbewerb am nächsten Tag fit zu sein.

In den sonntäglichen Doppelbewerben waren wir in diesem Jahr leider nur bei den Herren vertreten und auch die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit uns, trafen wir doch alle gleich im ersten Spiel auf recht starke Paarungen. Und wirklich, die Vorahnung sollte richtig sein und es lief dann leider gar nicht gut für uns. Alle unsere Teams schieden bereits im ersten Spiel in dem sie andtreten mussten mit 0:4 aus. Sebastian/Klemens verloren gegen John de Ruiter/ Raymond van den Ende (NL), Erich/Fredi gegen Ruszka/Vass (HUN) und Tomi/Z. gegen Hansen/Hohansen (NOR). Gewonnen haben die Doppelbewerbe bei den Herren James Wilson/Gary Robson (ENG) vor Jeffrey de Graaf/Wesley Harms (NL). Bei den Damen siegte des niederländisch/deutsche Doppel Aileen de Graaf/Irina Armstrong gegen die Paarung Waslin/Chilton aus England.

Nach dem Ausscheiden gingen einige von uns noch ein wenig in der Stadt spatzieren und andere suchten ein gutes Prager Restaurant heim, bevor es an die Heimreise ging. Alles in allem war das Czech Open 2012 ein tolles Turnier, mit einer super Location im wunderschönen und sehr günstigen Prag, sowie sympathischen Stars ohne jegliche Allüren. Ich werde nächstes Jahr sofern es mir möglich ist jedenfalls wiederkommen und schon einige andere Darts Artists haben angekündigt, 2013 wieder oder erstmals die Stadt an der Moldau besuchen um Darts zu spielen.

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Posted on 2012 Nov 28 by admin

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